{"id":117,"date":"2009-06-24T18:58:23","date_gmt":"2009-06-24T16:58:23","guid":{"rendered":"http:\/\/w.toede.de\/www2\/?page_id=117"},"modified":"2014-09-11T11:48:31","modified_gmt":"2014-09-11T09:48:31","slug":"peter-jakob-heinrich-tode-1838","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/toede.de\/chronik\/der-stamm-tode\/peter-jakob-heinrich-tode-1838\/","title":{"rendered":"Peter Jakob Heinrich T\u00f6de 1838"},"content":{"rendered":"<p>Autor: Willy T\u00f6de ca. 1960<\/p>\n<p>Kursiv Anmerkungen des Autors<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><!--[if gte vml 1]&gt;--><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 26.0pt\">1838<\/span><span style=\"font-size: 72.0pt;color: red\">D<\/span><span style=\"font-size: 14.0pt\">er folgende Abschnitt ist der Lebensgeschichte des<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-size: 28.0pt;color: red\"><span style=\"background-color: #00ff00\">PETER JAKOB <\/span><\/span><\/h2>\n<h2><span style=\"font-size: 28.0pt;color: red\"><span style=\"background-color: #00ff00\">HEINRICH T\u00d6DE<\/span><\/span><\/h2>\n<p class=\"MsoBodyText\">\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong>gewidmet. Er wurde am 1. Weihnachtstag des Jahres 1838 in der Fr\u00fche um 81\/2 Uhr zu Ritzeb\u00fcttel geboren. (<em>Heute  ist der Ort zu der Stadt Cuxhaven eingemeindet und geh\u00f6rt zu Hannover&#8230;<\/em>) Und so macht es wohl verst\u00e4ndlich zu sein, dass das  Weihnachtsfest allj\u00e4hrlich in seinem ganzen Leben ein freudiges, sch\u00f6nes Fest darstellte. Oft erz\u00e4hlte aus seinem erinnerungsreichen  Leben. Schon als Schulknabe durfte er bei verschiedenen Familien ganz alleine den Tannenbaum zum Feste aufputzen. Welch eine Freude gab es,  wenn er im Chor die alten Weihnachtslieder mitsingen konnte. Der Gesang hat diesem allseits lebensfrohen Menschen begleitet. Da\u00df das leider  so fr\u00fche Ableben seiner lieben Mutti, der kleine<span> <\/span>erst 5 Jahre alte Knabe, eine schwere  Pr\u00fcfung wurde und viel mit zur Betreuung<span> <\/span>der Nachbarn beigetragen hat, l\u00e4sst auf gute  Erziehung und auf Beliebtheit schlie\u00dfen. Die Jugendjahre waren wohl hart, doch der kleine <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich <\/span> hatte ja fr\u00fch das arbeitsame Leben kennen gelernt und war \u00fcberaus hilfsbereit und so fiel ihm im sp\u00e4teren Leben nie eine Arbeit schwer.<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong><br \/>\nSein \u00e4lterer Bruder, der als Schiffszimmerer t\u00e4tig war baute f\u00fcr Heinrich einen gro\u00dfen Holzkoffer mit geschmiedeten Beschl\u00e4gen und ein  kleines Namenschild und einer Jahreszahl. In diesen Koffer packte Heinrich seine erste eigene Habe und wanderte mit 17 Jahren nach der  fernen gro\u00dfen Stadt Hamburg. Hier wohnte eine Schwester von ihm und sie betreute den jungen angehenden Lehrling, der in einer<br \/>\nKupferschmiede einer Maschinenbauwerkstatt t\u00e4tig war. Schon fr\u00fch gab ihm der besuch einer Abendschule weiteres Wissen in der  Maschinenbaukunde. Auch dem Sport widmete er seiner Freizeit und <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich T\u00f6de<\/span> war aktiver  Turner. Auch \u00fcbte er sich flei\u00dfig im Zeichnen und Malen. Mit besonderer Freude konstruierte er Maschinen und brachte es darin zu einer  beachtliche Fertigkeit.<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong>Nach\u00a0 der 4 Jahre dauernden Lehrzeit, unternahm\u00a0 der junge Geselle <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich T\u00f6de<\/span> traditionsgem\u00e4\u00df seine Wanderjahre. Durch Hannover, wie durch Oldenburgische Lande  und durch Mecklenburg f\u00fchrten ihn Jahre der Wanderszeit. Nochmals nach Hamburg zur\u00fcckgekehrt kam <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich<br \/>\nT\u00f6de<\/span> auf Empfehlung seines bisherigen Meisters abermals nach Mecklenburg und zwar nach G\u00fcstrow. um in der dortigen Eisengie\u00dferei  und Maschinenfabrik zu arbeiten. Dieser Betrieb hatte auch in Hamburg einen guten Ruf, besonders im Schiffbau. Hier in G\u00fcstrow lernte der<br \/>\nnun bereits 24 j\u00e4hrige Geselle in der Familie des Schlachtermeisters und Innungsobermeisters <span style=\"background-color: #00ff00\">Erdmann  Gottlieb Friedrich Prahst<a name=\"egfprah\"><\/a><\/span> in der Tochter <span style=\"background-color: #00ff00\">Louise Prahst<a name=\"lprah\"><\/a><br \/>\n<\/span>seine sp\u00e4tere Ehefrau kennen.. bemerkenswert ist, da\u00df der junge Maschinenbaugeselle in G\u00fcstrow zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des  dortigen Arbeiter Turnvereins geh\u00f6rte.-<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong>Heinrich T\u00f6de siedelte wieder nach Hamburg zur\u00fcck und gr\u00fcndete mit seiner jungen Frau den ersten Haushalt.-<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong>1870-71 finden wir <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich T\u00f6de <\/span>als Maschinisten auf dem<br \/>\nbekannten Hafenschlepper &#8222;FAIRPLAY&#8220;. Sp\u00e4ter ist der junge Maschinenbauer in der Hamburger <span style=\"background-color: #00ff00\">Firma  Jantzen&amp; Schmylinski,<\/span> Kesselschmiede und Schiffsmaschinenbau sowie Kupferschmiede t\u00e4tig. Bekannt ist, das <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich T\u00f6de <\/span>hier auch\u00a0 technische Zeichnungen ausarbeitete. Diesem zufolge wurde er auch  mit einer Montage der Brennereianlage nach Jarelaw (Ru\u00dfland) betraut. Hier verlebte er einen ganzen Winter und das Weihnachtsfest. (<em> Die  wertvollen dokumentarischen Unterlagen sind leider 1943 beim Bombenangriff vernichtet worden)<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><strong>Die noch junge Ehefrau <span style=\"background-color: #00ff00\">Louise <\/span>verstarb nach einem langen  Krankenlager. Die Beisetzung erfolgte\u00a0 auf dem Friedhof Diebesteich\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ( <em>Der Verfasser dieser  Chronik -Willy T\u00f6de- kann sich gut erinnern, da\u00df die Pflege der Grabst\u00e4tte w\u00e4hrend der Liegezeit mit Blumenpflanzen in Ordnung gehalten<br \/>\nwurde<\/em>) Trotz der schwere des Verlustes war ein Sonnenstrahl erhalten geblieben. Die Schwester der Verstorbenen Louise hatte schon viele  Jahre mit in Hamburg bei den jungen Eheleuten gewohnt und wurde auch in die Familie erzogen. Besuchte die Schule mit gutem Erfolg . Sp\u00e4ter  f\u00fchrte <span style=\"background-color: #00ff00\">Frieda Prahst,<a name=\"fprah\"><\/a><\/span> so hie\u00df die j\u00fcngere Schwester, den Haushalt und  pflegte mit viel Geduld und Aufopferung die kranke Schwester <span style=\"background-color: #00ff00\">Louise<\/span>. <span style=\"background-color: #00ff00\">Frieda <\/span>war 22 Jahre j\u00fcnger als <span style=\"background-color: #00ff00\">Heinrich T\u00f6de<\/span> und  doch f\u00fchrte sp\u00e4ter der Bund der Ehe beide zusammen. Im Jahre 1883 am 16. M\u00e4rz war die Hochzeit. In der alten Hauptkirche zu Altona an der  Gr\u00fcnen Stra\u00dfe fand die Trauung statt. Eine wahrlich gute und allzeit gl\u00fcckliche Verbindung war erfolgt. 1903 konnten beide das fest der  Silbernen Hochzeit begehen. 25 Jahre in froher Ehe waren reich an Erlebnissen, die nachfolgend geschildert werden sollen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Willy T\u00f6de ca. 1960 Kursiv Anmerkungen des Autors 1838Der folgende Abschnitt ist der Lebensgeschichte des PETER JAKOB HEINRICH T\u00d6DE gewidmet. Er wurde am 1. Weihnachtstag des Jahres 1838 in der Fr\u00fche um 81\/2 Uhr zu Ritzeb\u00fcttel geboren. 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